Geschichte

Werk II - Kulturfabrik Leipzig e.V.

 

Geschichte

WERK II
WERK II / Copyright by:WERK II

1848
Errichtung einer Gasmesserfabrik durch Ed. Siry.
1886
Neubau der Halle A in Form einer dreischiffigen Basilika.
1888
Übernahme durch die Firma Schirmer, Richter und Co.
1952
Liquidierung der Firma; Weiterführung als VEB Werkstoffprüfmaschinen – WERK II.
1992
Nutzungsbeginn des WERK II als Kulturfabrik; Gründung des Leipziger Kulturzentrums Connewitzer Kreuz e.V., jetzt WERK II - Kulturfabrik Leipzig e.V. und des Halle 5 e.V.
1993
Verschiedene Vereine werden im WERK II ansässig, wie der Theaterverein struktur fokal, der Literaturverein eDiT eFaU e.V., die Gesellschaft für Völkerverständigung e.V. und das Büro für Off-Theater e.V.; der WERK II – Kulturfabrik Leipzig e.V. wird Dachverein von vier hier ansässigen Vereinen.
1996
Die Stadt Leipzig beschließt den Erwerb des WERK II und seine weitere Nutzung als soziokulturelles Zentrum; es beginnen Baumaßnahmen zur Nutzung der Halle A als Veranstaltungsstätte.
1997
Abschluss des Leihvertrages, der die 20-jährige Nutzung durch die Vereine unter dem Dach des WERK II – Kulturfabrik Leipzig e.V. bestimmt. Der Bau wird um einige Monate zurückgeworfen, als es im September zu einem Großbrand in den Lagerhallen des WERK II kommt. Als Ursache wird Brandstiftung festgestellt.
1999
Im September wird die Halle A feierlich zur Nutzung übergeben.
2000
Der Frauenkulturzentrum e.V. zieht in das WERK II ein.
2001
Immer mehr Künstler und Stars kommen ins WERK II, u.a. Ben Becker, Phillip Boa oder Fettes Brot. Des Weiteren betreut das WERK II viele alternative Projekte und kann eine große Zahl fester Partner gewinnen, so z. B. das Leipziger Tanztheater, die Musikschule Johann Sebastian Bach und das Theatermanöver.
2002
Das Jubiläum "10 Jahre Kulturfabrik WERK II" findet statt. Die Veranstaltungsanzahl nimmt zu, z.B. Sarah Connor, H-Blockx, Massive Töne und Schandmaul.
2003
Zunehmend wird das WERK II ein Publikumsmagnet und ist nicht mehr aus der Kulturszene Leipzigs wegzudenken. Stars wie Camouflage, Götz Alsmann, The Rasmus gastieren im WERK II. Zum ersten Mal richtet die Kulturfabrik die "Schulband Factory LE" und im Rahmen des Bachfestes "B.A.C.H. - Alternative Compositions on Historical Basics" aus.
2004
Die Architekten Augustin und Imkamp erstellen im Auftrag des Kulturamts und des WERK II einen Masterplan zur Sanierung der Liegenschaft in fünf Bauabschnitten. Des Weiteren fungiert das WERK II erstmalig als Ausbildungsbetrieb mit zwei angehenden Veranstaltungskaufleuten.
2005
Die Geschäftsleitung wird von der engagierten und präsenten Angela Seidel übernommen. Der erste alternative Weihnachtsmarkt findet auf dem WERK II – Gelände statt und erfreut sich größter Beliebheit.
2006
Laibach bereichern die Veranstaltungsreihe "B.A.C.H. – Alternative Compositions on Historical Basics". Im Oktober empfängt das WERK II weitgereiste Gäste: die Westaustralische Ministerin für Infrastruktur und Planung Alannah MacTiernan informiert sich über die Arbeit des WERK II - Teams.

 

Ausblick

In den kommenden zehn Jahren soll der Masterplan in einzelnen Bauabschnitten umgesetzt werden. Durch die Realisierung verschiedener Sanierungsmaßnahmen wird ein attraktiver und moderner soziokultureller Standort erhalten und eine weitgehende Unabhängigkeit von kommunalen Fördermitteln erreicht.

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