• Leipzig nimmt Platz präsentiert:

    Extra

    Brückenfest 3.0

    ankommen. platznehmen. teilhaben.

    Teilhabe ist Menschenrecht. In einer Gesellschaft leben, heißt sie miterleben. In unserer Vorstellung ist diese geprägt von Offenheit, Solidarität, gegenseitigem Respekt und Anerkennung. Das erreichen wir nur, wenn alle gleichberechtigt mitgestalten können und mitentscheiden dürfen.

    Im Bundestagswahljahr wird wieder deutlich werden, dass genau dieses Mitentscheiden nicht für alle hier lebenden Menschen möglich ist. Unsere Gesellschaft ist immer noch geprägt von vielfältiger Ausgrenzung – ökonomischer, rassistischer, sozialer, bildungsständischer. Diese gilt es zu überwinden und wir wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten.

    Schon zweimal hat das Aktionsnetzwerk »Leipzig nimmt Platz« gemeinsam mit dem WERK 2, dem Student*innenrat der Uni Leipzig und dem Netzwerk Integration in Leipzig den Brückenschlag zu all den Menschen, die von Alltag gewordenem Rassismus betroffen sind, geübt. Wir haben Platz genommen und uns kennengelernt. Nun wird es Zeit, dass wir gemeinsam unsere Stadt und unser Land gestalten und darüber austauschen, welche Hürden es noch beim mitmachen und -entscheiden gibt. Wir freuen uns auf Diskussionsforen, ein interkulturelles Angebot vieler Vereine mit Musik, Infoständen, Gastronomie, Kleinkunst und Spendensammlungen, vor allem aber auf all die Menschen, die gemeinsam Platz nehmen und Brücken bauen.

    Auf der Bühne in diesem Jahr:

    Jonathan Sebunya

    Jonathan Sebunya ist ein Musiker aus Uganda, der seit 2011 im Musikgeschäft aktiv ist. Sein Stil bewegt sich zwischen Singer Songwriter und Afropop mit einem Schwung traditioneller ugandischer Musik.

    Folkloregruppe "Kalinka"

    Die Folkloregruppe "Kalinka" bringt traditionelles russisches Flair auf die Bühne. Die Sänger der Gruppe streben nach einem kulturübergreifenden
    Kommunikationsaustausch. Die Gruppe möchte Musik als globales Kulturphänomen in seiner spezifischen Ausformung als Teil der Weltkultur präsentieren.

    Dolus Mutombo
    Geschichten aus Afrika und dem Rest der Welt: Dolus Mutombo serviert einen Cocktail aus Folk über Reggae bis hin zu Weltmusik. Seit 20 Jahren schreibt er seine Lieder selbst und schenkt einem breiten Publikum damit Wohlfühlklänge und Gänsehaut. Dolus’ Songs zeichnen sich durch große Vielfalt aus, was auch den Text betrifft: Denn er spricht Tschiluba, Swahili, Lingála, Französisch und Englisch.

    Klezmer Muskelkater
    Klezmermusik ist ein Schmelztiegel vieler musikalischer Traditionen bezeichnet als traditionelle jiddische Hochzeit Musik. Die Band hat sich in Windeseile ein klassisches Repertoire aufgebaut, dass sie nach und nach durch eigene Arrangements verändert und sich zu eigen macht. Die Band nimmt die Zuschauer mit auf eine Reise durch Länder und Kulturen, will ihre Ohren die musikalischen Gewürze schmecken lassen, aber sie auch vom Hocker reißen mit dem Druck osteuropäischer Rhythmen.

    Giuseppe Sciarratta: Klarinette
    Sven Bohling: Akkordeon
    Marko Heine: Kontrabass
    Birgit Lawerenz: Schlagzeug

    Jaraneros de Saxonia

    Die Band Jaraneros de Sajonia weckt mit einer Mischung aus Son Jarocho, mexikanischer Folklore und Cumbia die Lust zum Tanzen. “JARANERO DE SAJONIA” besteht aus ein MEXIKANISCH-EUROPÄISCHE Kollektiv vom in Leipzig lebenden Musikern. Beeindruckend sind vor allem der Einsatz verschiedenster originaler Instrumente, des Gesangs und des Tanzes (Zapateado) sowie der besondere kollektive Charakter des Son Jarocho.

    Jacqueline Boom-Boom
    Der/die brasilianische*r Künstler*in Janjan-Jacqueline Boom Boom ist über Rio de Janero, San Fransisco, New York und Berlin an ihrem/seinem Magic Place to be angekommen - in Leipzig!
    Jacqueline Boom-Boom singt, experimentiert mit elektronischen Sounds, ist absolut in keine Schublade zu stecken, provoziert, spaltet, verwundert und das auf wunderlich liebenswürdige Art und Weise. Dass sich Jacky Boom-Boom selbst weder als eine Sie noch als einen Er definiert, kommt allen entgegen, die Individualität feiern, Respekt und das einfache, geschlechtsunabhängige SEIN. Denn unterm Strich geht es nur um Liebe.
    "When I sing, it is my Soul that speaks."

    14–22 Uhr, EINTRITT FREI!