• WERK 2 präsentiert:

    Konzert

    The Prosecution

    “The Unfollowing” Tour 2017 // Support: Mini-Pax

    The Prosecution

    Minipax

    Wir gegen die: Die Suche nach Identität verharrt viel zu oft in der Abgrenzung von Anderen - ohne, dass man sich wirklich klar macht, wofür man selbst steht. Diese Schieflage wollen die umtriebigen Punkrocker von The Prosecution auf ihrem neuen Album "The Unfollowing", das am 11. August über Long Beach Records Europe erscheint, wieder geraderücken.

    Weg vom blinden Folgen erstbester Ideologie, hin zum klaren Einstehen für die eigene Überzeugung und zur Empathie für diejenigen, denen selbst die Mittel fehlen, sich in unserer Gesellschaft zu behaupten – und das im wahrsten Sinne mit Pauken und Trompeten. "Jeder soll dort leben dürfen, wo es einem besser geht oder besser gefällt", erklärt Schlagzeuger Lookie, der sich wie auch Sänger Simon, Posaunist Tini und Schlagzeuger Jo in verrschiedensten Projekten aktiv für die Belange Geflüchteter einsetzt. "Die Stimmung in der Gesellschaft driftet immer weiter ab. Alles wird egoistischer und die Menschen folgen blind rechtem, populistischem Gedankengut. Deswegen wollen wir noch deutlicher als bisher Stellung beziehen. Uns ist es aber wichtig, in das Ganze eine positivere Grundstimmung zu bringen", führt Lookie weiter aus. "Deswegen sagen wir lieber, für was wir stehen anstatt gegen wen wir sind. Wir wollen nicht weiter zur Spaltung der Gesellschaft beitragen."

    2002 gegründet, tritt die Band seit ihrem ersten Album "Droll Stories" von 2010 nicht nur auf Platte, sondern auch live das Gaspedal mächtig durch: Angefangen bei Supportshows für Größen wie NOFX, Against Me!, Reel Big Fish und Anti-Flag über Slots auf Festivals wie dem Open Flair, dem Ruhrpott Rodeo oder dem Taubertal Festival spielte sich die Band immer weiter hoch. Dicky Barret von den Mighty Mighty Bosstones und Chris#2 von Anti-Flag ließen es sich nicht nehmen, Gast-Features zu Songs der Band beizusteuern.

    2016 tourten The Prosecution mit Talco auf ausverkaufter Hallentour, für die in Hamburg, Berlin und München wegen ausverkaufter Locations Zusatzabende hinzugebucht wurden. Spätestens hier war klar: The Prosecution haben es geschafft, sich in der deutschen Musiklandschaft mit ihrem rasanten Mix aus bläserlastigem Punk und akzentuierten Uptempo-Ska-Parts einen Stammplatz zu erspielen, den sie auf ihrer für den Herbst 2017 geplanten nächsten Headliner-Tournee in beeindruckender Länge unterstrichen werden.

    Ihre Position als unermüdlich tourende Band nutzen The Prosecution aber nicht zur Eigendarstellung. So verkauft die Band auf Tour mit Talco eine Split, deren gesamten Erlöse an Pro Asyl gespendet werden. Für die selbe Organisation (sowie weitere karitative Einrichtungen) sammelten The Prosecution im Rahmen verschiedener Aktionen in den vergangenen Festivalsommern über 30.000 Euro. Als Paten des Projekts "Schule Ohne Rassimus – Schule Courage" an der Johann-Turmair- Realschule Abensberg geben The Prosecution ihre Erfahrungen an die nächste Generation weiter und sind in Integrations-Workshops und vor-Ort Hilfe in Auffanglagern konsequent mit Herz und Hand engagiert.

    Die Themen Flucht, Krieg und das Leid Asylsuchender sind auch die Fäden, die die Songs auf "The Unfollowing" zusammenhalten. Vom kraftvollen Doubletime-Skapunk-Kracher "The State Of Hate", der den Status quo in unserer Gesellschaft illustriert, über den Midtempo-Smasher "Forlorn", bis zum nach vorne strebenden, eingängigen "My Silent Phone And Me", das Sänger Simon von seiner melodischsten Seite zeigt und den nervösen Schlagzeugbeat mit druckvollen Bläsern unterfüttert: Das Gefühl der Rastlosigkeit steckt ebenso im Kern der Platte wie der Hoffnungsschimmer, den sich die Band trotz schwieriger Zeiten bewahrt. Denn sowohl mit beruflichen, privaten, wie auch im Bandkontext durchgeführten Aktionen bestätigen The Prosecution genau das, was sie auf "The Unfollowing" in Text und Ton gießen: dass man auch selbst Dinge verändern kann, wenn man einen positiven Ansatz verfolgt und sich Einheit statt Spaltung auf die Fahnen schreibt. "Melodische Ska-Punk-Songs gepaart mit harten Riffs und politischen Texten" DIE WELT "Die Band verbindet musikalische Härte bis hin zum kompromisslosen Hardcore und Metal mit dem unbedingten Willen zur groovenden Party" Dynamite Magazine "Man weiss recht schnell wohin der Zug fährt. Nämlich schnurstracks zur Party. und zwar zu einer guten! Denn PROSECUTION haben es drauf und wissen welche Haken der Hase schlagen muss um zum Ziel zu kommen." Plastic Bomb "Ein Brett. Eine Bombe. Ein Ska-Gewitter wie ich es schon lange nicht mehr gehört habe." www.dasmusslauter.de "...eine der Besten Ska-Punk Bands, und das sogar auf den internationalen Bereich gesehen." www.uglypunk.de

    Support: Minipax

    1984 ist Vergangenheit und einige der Schreckensszenarien aus George Orwells Werk 1984, welches mitunter wegweisend für Minipax (das Ministerium für Frieden) war, sind "noch" nicht eingetreten. Um diesen dunklen Zukunftsvisionen entgegenzutreten, haben sich im November 2014 fünf Musiker aus dem südbayerischen Raum und Österreich, die schon jahrelang in der Punkszene unterwegs sind, zusammengefunden um am Klangbild der Revolution zu arbeiten. Die fünf Mitglieder waren viele Jahre in den verschiedensten Punkformationen aktiv, wie "Cashless", die fast den ganzen Kontinent und Australien bereist haben oder "Amdamdes", die damals schon fester Bestandteil der deutschsprachigen Punkszenewaren. Das Uhrwerk der Band stammt aus Österreich und hat in der Band "Antismart" gespielt. Komplettiert wird das Ministerium durch den Gitarristen, der vorher in der crustlastigen HC Punkband "Face The Threat" Bassist war. So fließen die verschiedensten Stile in die Musik von Minipax ein. Eine Mischung aus deutschsprachigem Punkrock und ekelhaft eingängigen Melodien werden mit einer klaren antifaschistischen Botschaft mehrstimmig herausgeschrien. So bleiben Hassreden für den Frieden und die Freiheit jedes Einzelnen, die die Sklaverei der Konformität ausmerzen soll, oberste Priorität. Minipax glauben nicht an die Doktrin "Frieden ist Krieg" – Sie sind Gedankenverbrecher!

    Die Tournee wird präsentiert von:
    taz, Melodie & Rhythmus, junge Welt, GetAddocted, Ox/livegigs.de, Kein Bock auf Nazis, ProAsyl

    Halle D, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr, VVK: 14,20 €