• WERK 2 präsentiert:

    Konzert

    jeffk, bollo, exelon - Local Postrock Highlight - Night!

    jeffK

    bollo

    exelon

    jeffk (postrock lonely dance)

    Drei Jungs aus Leipzig mit viel Sinn für das Unerhebliche, welches uns umschwirrt, sich verdichtet, wichtig wird und dann in Groove, ein bisschen Drone und dem Gespür für Melodien mündet. Seit 2007 wird in dieser Formation zusammen gespielt und stets der Radius an Referenzen erweitert oder verkleinert. Sie wissen um der Energie auf und vor der Bühne und versuchen neben dem bewussten Arrangement, den flüchtigen Moment in das Spiel mit aufzunehmen.

    bollo

    Präzise ausgehaltene, aggressive Melancholie - so lässt sich die vielschichtige Musik der Leipziger Instrumentalband bollo in vier Worte pressen.
    Drei Bandmitglieder haben ihre Wurzeln in Punk und Hardcore und agierten einst bei Defloration, DMB, angry lizards, The Art Of The Legendary Tishvaisings, Soundmaschine Süd, sowie - und dort schon gemeinsam - in der Leipziger Szene-Größe Up In Arms. In den letzten Jahren kam mit Xavier ein Cellospiel dazu.
    Experimentiert wird weiterhin zu Viert von Anbeginn darauf, ihre Musik konsequent auf's Instrumentale zu reduzieren. Das tun sie inzwischen so souverän, dass ihnen immer wieder Reichhaltigkeit, Komplexität, überraschende Intensität und verblüffend weitgespannte Arrangements bescheinigt werden. Unendlich agil und intelligent ambitioniert wird so die Abwesenheit einer Gesangsstimme zur bereichernden Tugend. Gemeinsam haben sie Konzerte und Tourneen u.a. mit Fugazi, Karate, Loose und Monochrome bestritten und nebenbei für Filme und Theateraufführungen komponiert, arrangiert und produziert. In der letzten Zeit sind Gigs leider weniger geworden... ob das bei einer über 20 jährigen Bandgeschichte Absicht war? Wer weiß. Egal und umso besser am 21. Dezember im WERK 2.

    exelon

    Martin, Rainer, Piet - Bass, Gitarre, Schlagzeug. Präzise, laut und zuverlässig. Nach über zwanzigjähriger musikalischer Aktivität haben sich exelon 2015 gefunden, um authentisch und emotional der Gleichmacherei im Alltag das Brett vor zunageln. So entwickelt sich ihre Interpretation von instrumentalen Postrock kontinuierlich und autonom weiter, wobei der Fokus auf „instrumental“ liegt: die musikalische Dynamik zwischen laut und leise, schnell und langsam, aggressiv und harmonisch. Sich aus dem „ex“ elementar mit dem Nötigsten auf das, was kommt - und ist - zu einigen. Nicht du bist, was du hast, es hat am Ende dich. Weniger lässt lernen, sich auf das Nötigste zu konzentrieren. Sympathiebonus, erkennende Rhythmen, die das Gehör zwischenzeitlich verlassen und die Vorfreude auf erneute Harmonien, die den Konzertbesucher nicht enttäuschen werden. In Eigenregie (und schon fast filigraner Verwirklichung) veröffentlichten die drei Leipziger im vergangenen Jahr ihr Erstling „exelon“ - der Aufmachung nur dem Minimalismus gewidmet: Die Songs heißen ...eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht, neu, zehn. Und fertig & gut ist!

    Halle D, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr, VVK: 9,30 €

    bollo