• WERK 2 präsentiert:

    Konzert

    Motorowl „Atlas“ (Rec. Release)

    Support: Wucan, YRS.

    Foto: Motorowl

    Motorowl

    „Das neue Album ist definitiv ein Schritt vorwärts. Ich weiß nicht, in welche Richtung es geht, aber es fühlt sich toll an.“ Max Hemmann (Gesang/Gitarre)

    Mit Einflüssen von Black Sabbath und frühem Pentagramm über deutsche Krautrock-Veteranen wie Kraan und Guru Guru bis hin zu Russian Circles, Baroness und dem Magnum-Opus von Opeth-Mastermind Mikael Åkerfeldt schuf das ostdeutsche Psychedelic Doom-Powerhouse eine hochdynamische Mischung aus imposanter Schwere, tiefen Harmonien und mitreißender Atmosphäre. „Atlas“ ist ein ununterbrochenes Wechselspiel zwischen klassischen Varianten schwerer Gitarren und modernem Post-Rock, farbenfrohen Klangstrukturen und tiefen schwarzen Löchern. „Das Album kann Spuren von Iron Maiden enthalten“, gibt Sänger und Gitarrist Max Hemmann zu, „weil wir Iron Maiden lieben!“

    Zeitgleich mit der Veröffentlichung ihres viel beachteten Debüts „Om Generator“ begann das 2014 gegründete Doom-Rock-Kollektiv, Songs für das Nachfolgealbum zu schreiben. 1,5 Jahre später, nach intensiven Tourneen mit den isländischen Rockgrößen Sólstafir, Die Apokalyptischen Reiter, '77, Grave Pleasures, High on Fire und der Eröffnung mehrerer Shows für All Them Witches, bereitete sich Motorowl darauf vor, die Off The Road Studios in Leipzig zu betreten, um ihr zweites Album aufzunehmen.

    Inhaltlich ist das neue Motorowl-Album von der Sage des Atlas der griechischen Mythologie beeinflusst, welcher ausgesandt war, die Erde und den Himmel für die Ewigkeit auf seinen Schultern zu tragen. „In Mythologien wie dieser gibt es immer einen Protagonisten der gewillt oder gezwungen ist, eine Aufgabe zu erfüllen. Doch wen lässt er zurück? Das ist eine interessante Idee vom Geben und Nehmen.“

    Wucan

    Jene seltsam großartige Musik voller Grooves und Experimentierlust, stilistisch kaum greifbar, eingespielt von Bands mit kuriosen Namen. Alles Tugenden, die Wucan aus Dresden wie selbstverständlich in die Gegenwart übersetzt: Die Band um Sängerin, Multiinstrumentalistin und Songschreiberin Francis Tobolsky möchte wieder Musik mit Wumms und Charakter auf die Landkarte setzen und bedient sich dazu unbekümmert aus allen Genres, solange der Spirit stimmt: Ohne Probleme lässt sich Wucan als Hardrock-, Psychedelic-, Acidfolk-, Stoner- oder Bluesrockband hören, die ihre Einflüsse elektrisierend ineinander gefaltet hat.
    Mit dem im Herbst 2015 veröffentlichten Debüt überschritt Wucan mit Leichtigkeit die magische Schwelle vom Geheimtipp zum gefeierten Newcomer. Die Naturgewalt, die Wucan auf die Bühne bringt, soll auch ihren Niederschlag auf ihrem zweiten Album finden, wofür sich die Band erneut in den Berliner Big Snuff Studios (Kadavar, Heat) verschanzte. Noch stärker als das Vorgängeralbum wird „Reap The Storm“ das einlösen, was Wucan live verspricht: einen wuchtigen Rocksound, klar und organisch zugleich, Musik für moderne Hippies und alle, die es werden wollen. Die Band ist bereit, den Sturm zu ernten, den sie gesät hat, und ihn mit vollen Händen über jene auszuschütten, deren Herz für gute Musik schlägt. Das ist Krautrock für die Gegenwart – und vielleicht auch für die Zukunft.

    YRS.

    YRS. (Abkürzung für years) ist eine fünfköpfige Band aus Leipzig, die seit 2016 in fester Besetzung aktiv ist.
    Musikalisch ist YRS. am ehesten dem Post Metal zuzuordnen. Melancholisch eingängige Harmonien zerrissen von teils wirrer Rhythmik, teils brachialen Riffs, was sich ebenfalls textlich widerspiegelt.
    If nothing is of worth,
    what have we lost, then?

    Halle D, Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr, VVK: 9,30 €