• WERK 2 präsentiert:

    Konzert

    Berlin Syndrome

    „Sweet Harm“ Record Release Show + Support: We had to leave.

    Berlin Syndrome / Foto: Matthias Sasse

    We had to leave.

    Gute Veröffentlichungen benötigen Zeit insbesondere wenn es sich dabei um das Debut Album handelt. Daraus folgend haben wir uns entschlossen, die VÖ und die dazugehörige Tour zu verschieben. Wir möchten euch den bestmöglichen Release bieten und haben gemerkt, dass wir hier für einfach noch etwas Zeit benötigen. Ihr dürft gespannt sein, es warten viele Überraschungen für euch. Wir hoffen ihr bleibt uns genauso treu wie bisher und freut euch genauso sehr, wie wir, auf unseren Album-Release am 22.06.2018. Eure Berlin Syndromes.

    ***
    Sounds like The XX, Joy Division and The National had a bastard-child.

    Berlin, Februar, nasskalt und grau. Im Ohr: Düsternis, Melancholie, Schwermut. Ebenso düster schauen mich fünf Herren von ihrer Facebook-Seite aus an. 2.279 people like this. Posted 1st February 2017: „We've been mentioning for a while that we will be recording our debut album and, guess what...we will be heading to Music2records near Wolfsburg in March for two weeks with Elvis Schulze!“ Ich stelle den Tee mit frischem Ingwer mal hintenan.

    Ein Griff in die Referenzkiste bringt The XX und Foals hervor, eine Prise Editors, ein bisschen Joy Division. Dennoch ein eigener Sound „von dunkler, dezenter Eleganz mit subtil kitzelnden Melodien und dem Zeug zu bedrückender Schönheit. Gemalt in Schwarz und Grau, mit ein wenig Weiß als Kontrastmittel.“ sagt die Presse, in Person Henning Lühr (DATEs). Man hört, dass da ein Engländer mitmischt, und man hört auch, dass sich die Band noch selbst entdeckt.

    Wie immer ist aber das, was unterwegs passiert, spannender als die Ankunft am Ziel. Und was soll das mit dem Bandnamen? Was ist dieses Berlin Syndrome? Auf Anhieb fallen mir unzählige mögliche Antworten ein, die plausibelste liefert aber die Band selbst. Das London Großbritanniens, das New York Amerikas, das Barcelona Spaniens. Und eben das Berlin Deutschlands. Das Paradies und die Hölle am gleichen Ort. Ein Ort voller Geheimnisse und Anziehungskraft, die Fluch und Segen zugleich sind. Ein Hin-und-her-Gerissen-Sein, ein ewiger Kampf. Und dann wird mir klar, dass es einen besseren Bandnamen für diese Musik nicht hätte geben können. Das Duell mit dem heuchlerischen falschen Zauber, hin und wieder ein Schimmer Hoffnung. Ich höre gespannt zu, wer als Gewinner hervorgehen wird und bin gespannt wie das kommende Album die Rivalitäten und Auseinandersetzungen Berlins musikalisch transportieren wird.

    Support:

    We had to leave.

    WE HAD TO LEAVE. – das eingeschweißte Indie-Elektro-Trio aus der Hansestadt Bremen verwandelt mit progressivem Geschrammel und subtiler Arroganz so ziemlich jeden Club in eine seriöse Spielwiese. Die Show verlassen mussten die Jungs deshalb noch nie. Ihr Stil ist so unverwechselbar wie vielschichtig. WE HAD TO LEAVE. laden Zuhörende mit rasendem Beat zum Hüpf-Tanz ein, um sie dann mit verspielter Tiefgründigkeit zum Staunen zu bringen.

    Nach dem Erscheinen der EP AWAKE/ASLEEP legte die Band kräftig nach: 2016 erschien ihr Debütalbum. Der Sound ist mit seinen Machern gewachsen, hat sich entwickelt und verändert. Der unverkennbare Stil bleibt der wachsenden Fanbase erhalten, bekommt auf A RATHER CONFIDENT THOUGHT aber neue Facetten verpasst. WE HAD TO LEAVE. schlagen nun einen erwachseneren Ton an, ohne jedoch den Sturm und Drang der Jugend aus ihrer Musik zu verbannen. Das Fazit regt gleichermaßen zum Nachdenken und zum Tanzen an.

    2013 fanden sich Julian Bendixen, Torben Germer und Christian Heinze zum ersten Mal in der heute bekannten Konstellation an ihren Instrumenten ein. Seitdem reist das international gut vernetzte Trio regelmäßig durch die Weltgeschichte. Zahlreiche Konzerte wurden sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland gespielt, darunter Frankreich, Belgien, die Niederlande und die Schweiz.

    Halle D (Clubstage), Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr, VVK: 12,00 €