• WERK 2 präsentiert:

    Punkrock

    Bad Cop / Bad Cop

    Es ist schon eine ganze Weile her, seit das Los Angeles Punk Quartett Bad Cop/Bad Cop ihr Debüt auf den Markt warf. Die Band verbrachte viel Zeit auf der Straße, wie es viele Bands tun und sie entdeckten einige hässliche Dinge: über sich selbst, genau wie die meisten Bands.

    Nur ging das bei Bad Cop/Bad Cop sehr schnell und es wurde sehr ernst. „Wir waren auf der Fat Wreck Chords Jubiläums-Tour im Jahr 2015 und Stacey feierte wirklich hart“, sagt Co-Sängerin Jennie Cotterill. „Letztendlich mussten wir wegen ihrer Gesundheit die Tour abbrechen; das war keine gute Trennung. Wir standen vor der Frage, ob wir noch eine Band sind. Glücklicherweise hat Fat geholfen, sie zur Entgiftung zu bringen, und sie kam aus dem Krankenhaus. Sie kam als eine komplett neue Person auf einer völlig anderen Flugbahn.“ Aus dieser Erfahrung entstand Amputationen, eines der Highlights auf der explosiven 2. Platte „Warrior“.

    Viele der aggressiven Momente des Albums kommen aus dem Kopf von Sängerin Stacey Dee, die nach dem Durchlaufen der dunkelsten Zeit ihres Lebens stärker denn je herausgekommen ist. Statt sich ausschließlich auf ihre eigenen Themen zu konzentrieren, konnte sie ihre Ideen ausweiten.
    Sie schrieb so ergreifende Lieder wie „Victoria“ (über das Kind eines Freundes, das Selbstmord begangen hat) und „Womanarchist“.

    Bad Cop/Bad Cop brachten letztendlich mit Warrior das erste Punk-Album unter Trumps Präsidentschaft heraus - der Einfluss des Wahlkampfes darauf war groß.

    Der Vierer begann sofort zu touren, ging ins Studio und arbeiteten mit Produzenten Davey Warsop und Jason Livermore (Descendents, Lagwagon) zusammen.

    Dee: „Ich war die meiste Zeit meines Lebens so negativ. Nachdem ich mein Leben verändert habe, habe ich versucht, mich auf Folgendes zu konzentrieren: Stärke, Verbundenheit und Positivität. Ich denke, diese Platte ist ein Neustart.“

    Halle D (Clubstage), Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:30 Uhr, VVK: 13,10 €