• WERK 2 präsentiert im Rahmen der Jüdischen Woche:

    Pop, Folk, World, Peace

    Yael Deckelbaum & The Mothers

    SUPPORT: KAYAN PROJECT

    Foto: Gil Shani

    Yael Deckelbaum ist eine preisgekrönte israelisch – kanadische Sängerin, Songwriterin und Aktivistin. Sie ist Gründungsmitglied des legendären Trios „HaBanot Nechama“, das mit „So Far“ einen Nummer Eins Hit in Israel landete. Damit verkauften sie 50.000 Kopien des Albums „HaBanot Nechama“ (2007).

    Yael schrieb und komponierte 2016 das Lied „Prayer of the Mothers“, das sich inzwischen zur Hymne des „March of Hope“ entwickelte. Dieser wurde initiiert von der Bewegung „Women Wage Peace“.Yael wurde nach der Veröffentlichung ihres zweiten Solo Albums „Joy & Sadness“ eingeladen mit „Mashina“, einer in Israel hochangesehenen Rockband, als Gaststar für zwei Jahre auf Tour in ganz Israel und den USA zu gehen. Sie hat bis dato drei Soloalben („Ground Zero“/2009, „Joy & Sadness“/2012, „Enosh“/2015) herausgebracht und bei vielen einflussreichen Alben in Israel mitgewirkt.

    Yael Deckelbaum als Aktivistin

    In den Jahren 2015 bis 2016 folgte sie ihrem Ruf als Aktivistin und initiierte die sozial-musikalische Reise „The Road Home“ zusammen mit der sozialkritischen Protestorganisatorin Daphne Leef. Die zwei Frauen fuhren mit einer Crew von 20 Leuten für 45 Tage quer durch Israel, um die Statements von optimistisch eingestellten Menschen aufzunehmen.

    In ähnlicher Weise wie Joan Beaz ist sie nun in den vorderen Reihen einer universellen Frauen- und Friedensbewegung zusammen mit der Organisation „Women Wage Peace“ weltweit aktiv. Der Song „Prayer of the Mothers“, der inzwischen große virale Verbreitung über Facebook und YouTube gefunden hat, entstand als Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen Yael und den Leiterinnen von „Women Wage Peace“. Diese Bewegung wurde im Sommer 2014 während der Eskalationen von Gewalt zwischen Israel und Palästina ins Leben gerufen.

    Support: Kayan Project
    Kayan Project ist eine Berliner Band mit Musikern aus verschiedenen Regionen des Nahen Ostens. Sie spielen Folkmusik, traditionelle und moderne Lieder, sowie eigene Kompositionen mit Jazz-Elementen. Gesungen wird auf zwei Schwestersprachen - Arabisch und Hebräisch.

    Sie spielen arabische, hebräische und englische Folk-Songs sowie eigene Lieder und mischen sie mit improvisatorischen Elementen. Die Performance wechselt Tempi, Genres und Sprachen und kombiniert Klänge und Rhythmen aus dem Nahen Osten und dem europäischen Westen. Durch alte Volksmelodien und Eigenkompositionen öffnet dieses Projekt eine Tür zu den inneren Welten der Musiker, die aus der gleichen Gegend stammen, jedoch sehr unterschiedliche musikalische Hintergründe mitbringen. Musiker, die gemeinsam auf der Bühne stehen, um ihre Geschichten und Gefühle durch Musik auszudrücken. Musiker, die eine neue Reise zu sich selbst und mit dem Publikum antreten.

    Halle D, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr, VVK: 23 €