• Sommerbühne am Panometer

    UT Connewitz und WERK 2 präsentieren:

    Filmvertonung

    Jeff Mills vertont "Frau im Mond"

    Stummfilm-Vertonung LIVE

    © Jacob Khrist

    © Friedrich-Wilhelm-Murnau Stiftung

    Hinweis: Um einer Infektion mit COVID-19 vorzubeugen und trotz aller Lockerungen mit der Verordnung vom 01.07.21 gelten für diese Veranstaltung folgende Regeln:
    Maskenpflicht in allen Wartebereichen (Einlass, WCs, Bar) und Registrierung zur Kontaktnachverfolgung, idealerweise über die Corona-Warn-App. Wir bitten euch, eigenverantwortlich auf Abstände zu achten, es ist genug Platz vorhanden.

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    Mit seinen ersten Solo-Releases und Kollaborationen ab den späten 1980er Jahren, durch seine umfangreichen Tätigkeiten als Labelbetreiber u.a. von Underground Resistence und Axis, gilt Jeff Mills als maßgeblicher Künstler im Feld elektronisch produzierter Musik, der u.a. die Spielart des Detroit Techno definierte. Darüber hinaus erweitert Mills immer wieder die Grenzen von dem ersten Anschein nach für den Dancefloor bestimmter Musik - durch Kollaborationen mit Philharmonieorchestern oder dem Schlagzeuger und Mitbegründer des Afrobeat Tony Allen etwa.

    In diese Richtung zielen auch seine musikalischen Interpretationen historischer Stummfilme. Im Jahr 2000 veröffentlichte er die erste elektronische Version des Soundtracks von Fritz Langs METROPOLIS. Seine Leidenschaft für Sci-Fi und Filmklassiker führte danach u.a. zur Vertonung von THE THREE AGES von Buster Keaton und von A TRIP TO THE MOON von Georges Méliès.

    FRAU IM MOND
    D 1929, 169 min., stumm, dt. Zwischentitel mit engl. Übersetzung
    Regie: Fritz Lang
    mit Gerda Maurus, Willy Fritsch, Klaus Pohl

    Fritz Langs filmische Zukunftsvision aus dem Jahr 1929 über eine Expedition auf den Erdtrabanten und die Eroberung des dort vermuteten Goldes. Unter ihren Teilnehmerinnen: neben zwei Ingenieuren und einer jungen Frau ein schrulliger Professor, der Agent eines Wirtschaftssyndikats sowie, als blinder Passagier, ein kleiner Junge. Auf dem Mond angekommen, beginnt ein erbitterter Kampf um das Gold.

    Fritz Lang legte großen Wert auf eine, nach damaligem Kenntnisstand, wissenschaftlich fundierte Darstellung der technischen Details. Daher arbeitete er u.a. mit Tricktechnik-Experten und Physikern zusammen.
    Fun Fact und Langs Arbeit am eigenen Mythos: Die bis heute etablierte Praxis des Countdowns, also das Runterzählen bis zum Start der Rakete, reklamierte er als seine Erfindung.

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    Bei Vorlage dieses Tickets an der Panometer-Tageskasse erhaltet ihr einen Rabatt für die Ausstellung "Carolas Garten".
    Erw. 9,- € / Kinder (6-16 J.): 3,- €
    Gültig vom 01.07. - 05.09.21
    Weitere Infos: www.panometer.de

    Die Sommerbühne am Panometer ist ein Gemeinschaftsprojekt von UT Connewitz, Panometer Leipzig und WERK 2

    Arena am Panometer, Einlass: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr, VVK: 27,50 €