• Sommerbühne am Panometer

    UT Connewitz und WERK 2 präsentieren:

    Dokumentation

    GRENZGEBIET

    Dok, D 2019 von Matti Cordewinus, 74 min.

    Hinweis: Um einer Infektion mit COVID-19 vorzubeugen und trotz aller Lockerungen mit der Verordnung vom 01.07.21 gelten für diese Veranstaltung folgende Regeln:
    Maskenpflicht in allen Wartebereichen (Einlass, WCs, Bar) und Registrierung zur Kontaktnachverfolgung, idealerweise über die Corona-Warn-App. Wir bitten euch, eigenverantwortlich auf Abstände zu achten, es ist genug Platz vorhanden.

    ____________
    Alex, Henne und Ivan machen Urlaub in Osteuropa. Bald wird klar, dass die drei Freunde nur auf eines geeicht sind: Wo steht der nächste Zug? Wie kommen wir ungesehen heran? Wie ungeschoren davon?

    Grenzgebiet handelt von Menschen, die sich auf das Besprühen von Zügen spezialisiert haben. Dabei verzichtet der Film auf das Ablichten ihrer Werke, fokussiert ihre Gesichter beim Schwitzen, beim Bangen, beim Lachen, fängt Stimmungen und schnodderige Dialoge ein. Grenzgebiet ist ein Film aus der Szene, für die Szene und darüber hinaus.

    Grenzgebiet ist ein ruhiger und ehrlicher Film, der sich auf sympathische Art und Weise dem Standardrepertoire des Graffiti Genres widersetzt. Unbeeindruckt von den Erwartungshaltungen und Sehgewohnheiten der eigenen Subkultur entwickelt Grenzgebiet einen ganz eigenen Blick auf Graffiti und dessen Dokumentation. Schnell, laut und auf Action gebürstet, darum geht es in vielen Streifen, sicherlich zu Recht. Aber genau deswegen wirkt Grenzgebiet so erfrischend, weil er eben genau das nicht macht und nicht will. Leichtfüßig drückt er auf die Bremse, gönnt sich lange Einstellungen, schräge Dialoge, skurrile Sequenzen, viel Natur, schöne Landschaften und geile Züge. Vieles ist zu sehen, nur eben kein einziges Graffiti. Und auch das ist so erfrischend, weil er damit die vielen Zwischentöne freilegt, die sonst kaum wahrgenommen werden aber zu Graffiti gehören, wie Sprühlack, Züge, Reisen u.v.m. Eine wunderbare Perspektive. Eine Perspektive die gelingt, weil sich alle Protagonisten kennen, befreundet sind und vier Wochen zusammen in einem alten Passat stecken mit dem sie durch Osteuropa fahren. Gesucht und gefunden werden Züge, doch am Ende geht es um viel mehr, wie sich im Laufe der Reise herausstellen wird.“ (Rotzfrech Cinema)
    ___________________

    Bei Vorlage dieses Tickets an der Panometer-Tageskasse erhaltet ihr einen Rabatt für die Ausstellung "Carolas Garten".
    Erw. 9,- € / Kinder (6-16 J.): 3,- €
    Gültig vom 01.07. - 05.09.21
    Weitere Infos: www.panometer.de

    Die Sommerbühne am Panometer ist ein Gemeinschaftsprojekt von UT Connewitz, Panometer Leipzig und WERK 2.

    Arena am Panometer, Einlass: 20 Uhr, Beginn: 21 Uhr, VVK: 6,60€