• WERK 2 präsentiert:

    Jazz, Afrobeat

    The KutiMangoes

    „Afro-Beat & -Jazz aus Kopenhagen“

    Foto: Manuel Weber

    Afrobeat in Cinemascope:
    Internatonal gefeiertes Kopenhagener Ensemble The KutiMangoes hebt Afro Jazz aufs nächste Level! Drittes Album „Afrotropism“ vereint afrikanische Musiktraditon und europäische Moderne

    Es dürfe äußerst schwierig werden, eine andere europäische Formation zu fnden, die sich in den vergangenen Jahren mehr um die neu erwachte Popularität des Afrobeat verdient gemacht hat als die sechsköpfge Kopenhagener Band um Michael Blicher (sax) und Gustav Rasmussen (trb, git). Jedes ihrer Alben wurde von der internatonalen Kritk begeistert aufgenommen und mehrfach prämiert. Ihre mitreißenden Shows führen sie regelmäßig auf Tourneen durch Europa, Asien oder den afrikanischen Kontnent sowie auf die Bühnen von Festivals wie der WOMEX und dem Reeperbahn Festival. Doch ganz egal, wo The KutiMangoes auftreten – das Ergebnis ist immer ein strahlendes Publikum, das nicht genug von der Band bekommen kann! Es bedarf nur weniger Takte ihres von satten Bläsern geprägten Sounds, bis es niemanden mehr auf den Sitzen hält! Der Soul eines Fela Kut schwingt hierbei genauso mit wie die waghalsigen Improvisationen von Charles Mingus oder Ornete Coleman und die schwelgerischen Melodien ihrer nordischen Heimat. Auf ihrem aktuellen, dritten Album erweitern The KutiMangoes ihren Soundkosmos deutlich und legen mit „Afrotropism“ ihr vorläufiges Meisterwerk vor. Während das Debut „Afro-Fire“ von 2014 den Aufakt der musikalischen Entdeckungsreise der Band zu den spirituellen Wurzeln westafrikanischer Musik bildete, markierte der direkt in Mali und Burkina Faso mit einheimischen Musikern aufgenommene Nachfolger „Made In Africa“ (2016) ihre Ankunft im musikalischen Epizentrum dieses Sound-Universums.

    Auf diesen Grundstein baut ihr drittes Album „Afrotropism“ auf, bei dem die Band jedoch einen entscheidenden Schrit weitergeht: Gekonnt und respektvoll lösen <The KutiMangoes sich hier aus dem Schatten ihrer musikalischen Inspiratonsquellen und kreieren einen neuen, eigenen Sound, der neben Kulturen und Genres sogar Traditon und Moderne verbindet. Die afrikanischen Wurzeln dieser Musik sind durch Komposition und Instrumentierung stets spürbar im Gesamtsound verankert, drängen sich aber niemals auf. Stand bei den ersten beiden Alben die Suche der Musiker nach dem Einfuss afrikanischer Klänge auf Blues, Jazz und Soul als auch auf ihre eigene, nordeuropäisch geprägte musikalische Sozialisation im Vordergrund, verdichten The KutiMangoes auf „Afrotropism“ all diese Elemente nun zu ihrem eigenen Entwurf globaler Musik. Der Groove des Mali Blues trif hier auf die typische Melancholie des nordischen Jazz und die bandtypischen orchestralen Bläser-Arrangements auf elektronische Soundkollagen. Das Ergebnis ist eine universelle musikalische Sprache, die jeden Zuhörenden unabhängig seiner kulturellen Herkunf unmittelbar erreicht. Damit ist die Band nicht nur erkennbar bei sich angekommen, sondern leistet einen wichtigen Beitrag zum globalen kulturellen Austausch, der in diesen Zeiten wichtiger denn je ist.

    Die Reise der The KutiMangoes hat gerade erst begonnen!

    Halle D, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr, VVK: 19,70 €