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    Indie-Rock

    Cox and the Riot, Supports: Mary Broadcast & Davee Dee

    & Davee Dee

    Bereits in seiner Heimatstadt Northwich, Cheshire in England war der britisch-kanadische Sänger und Gitarrist Ian Cox musikalisch aktiv und spielte als Straßenmusiker selbstgeschriebene Lieder.

    Im Jahr 2005 sollen Bob Geldof von den Boomtown Rats und Paul McCartney von den Beatles ihn auf der Straße angesprochen haben, dass er weitermachen solle und das Publikum durch seine Ausstrahlung gefesselt sein würde.

    Gegründet wurde Cox and the Riot, nachdem Cox aus seiner Heimat nach Leipzig gekommen war. Nachdem sich die Band auf verschiedenen Bandcontests eine größere Zuschauerschaft erspielt hatte, trat sie bei bekannteren Musikern und Bands wie Phillip Boa, Movits!, Super700 oder auch Royal Republic als Vorband auf. Darüber hinaus spielten sie 2010 neben Künstlern wie den Fantastischen Vier, den Editors, Jan Delay und Jennifer Rostock auf dem Sputnik Springbreak. Auch im Fernsehen und Radio waren Cox and the Riot bereits vertreten, beispielsweise verwendeten das ZDF, der MDR und MDR Sputnik Lieder der Band in ihrem Programm.

    Support: Mary Broadcast & Davee Dee.

    Mary Broadcast
    Die Band baut Soundwelten auf, türmt sich laut und wild über ihr Publikum und entfesselt sich und alle mit lauten Gitarren und Synthesizer-Klängen. Darüber die zarte, mächtige und intensive Stimme der Frontsängerin & Gitarristin Mary Broadcast. Manche sagen, sie sei die österreichische PJ Harvey...

    Hat sich Mary Broadcast mit dem Release SVINX auf den Weg zum Indie-Pop-Rock-Genre gemacht, ist sie mit der neuen EP PANIC nun endgültig dort angekommen. Die Sängerin wird mit ihrem Schlagzeuger Rustam Guseinov die gesamte EP live performen. Natürlich wird auch einiges aus dem Vorgänger-Album SVINX gespielt.

    2021 erschien das Konzept-Album PANIC Song für Song, Video für Video digital als Mini-Serie. 2022 erscheint PANIC physisch auf CD und Vinyl. Die Bandleaderin und Gitarristin erweitert mit der Konzept-EP ihr Engagement für gesellschaftliche Frauenthemen um eine sehr persönliche Dimension. Mit dem Zyklus aus sechs Songs und sechs Videos erzählt sie mit ihrer Indie-Pop-Rock-Band die schmerzvolle, aber auch inspirierende Geschichte einer rau, die nach einer Fehlgeburt ihre innere und äußere Welt neu sortieren muss. „Ein Leben in sechs Liedern“ („Die Presse“) ist auf vielen Ebenen ein kleines Meisterwerk. Schwermut sei dabei keineswegs die durchgängige Emotion, so die Wiener Zeitung, vielmehr bestehe die EP aus schwung- und druckvollen Popsongs mit einer hellen Grundierung.

    Die EP wurde bereits im ORF, auf Puls4, in den ORF-Radios OOE und Ö1, in „Die Presse“, im Radio Deutschlandfunk Kultur und diversen Printmedien vorgestellt und hat zahlreiche Rezensionen erhalten.

    Davee Dee
    DAVEE DEE liefert den Sound, der den Kater begleitet. Die Gitarren brummen wie der Schädel und die Stimme ist verraucht wie die verwüsteten Zimmer nach einer langen Partynacht. Keine Ahnung was hier mal gut war, aufgeräumt wird später, erstmal wird Bilanz gezogen. Mit Wut im Bauch und einer Träne im Auge marschiert er durch Trümmer, rekapituliert die Kapitulation. Er verzieht keine Miene vor dem, was nicht mehr da ist, was jetzt noch kommt. Treffsicher drückt er den Daumen in die Wunden, gibt jeder Narbe einen Namen, benennt die Geschichte jedes Fehlers.

    Mit der Schwere alter Gitarrenmusik untermauert er bluesigen Gesang, rappt mit überschlagenem Ruhepuls übers Innerste, lässt seine Beats im Echo hallen. Da ist so viel Druck, der raus muss. Mit jeder Zeile greift er nach Händen, zieht an Haaren, packt an Schultern, schlägt in Magengruben. Um auszuloten, wie weit der Raum reicht, in dem so viel Gefühl steckt und neu auszulegen, was da eigentlich ist, was da brodelt. Es ist Liebe unter der Bettdecke, Verlorensein auf weitem Flur, Schweben im Nichts, die Wahrheit im Glas, Wut in der Faust, ein Zucken im Herz, ein Glaube in der Brust, ein Blick nach vorn. Er singt für sich allein, er macht Musik für alle. Songs aus dem Tagebuch, Lieder für Konzerthallen. DAVEE DEE ist auf Grund gelaufen, doch taucht jetzt wieder auf und die Luft bewegt sich.

    Halle D, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr, VVK: 13,20 €