Yeast Machine (c) Maxine Schneider

Mother's Cake (c) Richard Dick Smith

WERK 2 präsentiert:

Funk, Hard-Rock

Mittwoch, 10. Februar 2027

Mother's Cake & Yeast Machine

Tour 2027

Halle D | Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

Mothers Cake: Ein Manifest der rohen Erneuerung - WE R ALL GONNA DIE

Es gibt Bands, die verwalten ihr Erbe. Und dann gibt es Mothers Cake. Für diese Band ist Stillstand kein Zustand, sondern ein künstlerischer Verrat. Wer die Diskografie von Mother’s Cake betrachtet, blickt nicht auf eine Aneinanderreihung von Alben, sondern auf eine ständige Metamorphose, ein unermüdliches Ringen um die Wahrheit im Klang. Nach dem Erfolg von „Ultra Bliss“ (Embassy of Music) wäre es die bequeme Wahl gewesen, das dortige Erfolgsrezept zu konservieren – doch genau das ist nicht die DNA dieser Band.

Eine Historie, in Blut und Schweiß geschrieben. Ok, ich gebe zu das ist schon übertrieben, aber der Weg, den Mothers Cake seit ihrer Gründung zurückgelegt haben, gleicht einer Reise durch den Sturm. Von den frühen Tagen an, als sie mit Ikey Owens (The Mars Volta, Jack White) an ihrem Debüt „Creation's Finest“ arbeiteten, bis hin zu den großen Bühnen der Welt, auf denen sie an der Seite von Legenden wie den Deftones, Iggy Pop, Limp Bizkit, Alice in Chains und Deep Purple spielten. Sie haben die Arena in Wien zum Beben gebracht, ausverkaufte Shows in Australien, Mexico und Südafrika gespielt und das Publikum in Indien in Ekstase versetzt. Diese Hingabe wurde nicht nur durch Millionen von Streams und weltweite Chartplatzierungen belohnt, ihre Songs finden sich auch in Videospielen, TV-Serien und Kinofilmen. Diese Geschichte ist jedoch kein Grund, sich auszuruhen – sie ist das Fundament für einen noch radikaleren Aufbruch.
Der Punk-Kodex, oder zurück zum Ursprung der Energie Das sechste Studioalbum WE R ALL GONNA DIE (Esis3-RECORDS), das am 9. Oktober 2026 erscheint, ist das bisher ehrlichste Zeugnis einer Band, die keine Kompromisse mehr duldet. Die Produktion wurde von allem Überflüssigen befreit; der Sound ist nun kompromisslos punkig, rau und peitschend. Es gibt keine Verstecke mehr hinter glatter Studio-Magie, keine kalkulierten Harmonien – nur noch den puren, ungefilterten Zugriff.

Die erste Single „We are all gonna die“ (VÖ: 7. Mai 2026) ist dabei mehr als nur ein Vorbote; sie ist ein Manifest. Sie ist der Beweis, dass Mothers Cake die Fesseln ihrer eigenen Vergangenheit abstreifen, um eine neue, fast schon schmerzhafte Energie zu entfesseln. Wer nach dem Sound von gestern sucht, sucht vergeblich und wird hier auf eine neue Reise geschickt.

Dieses Album ist kein weiteres Abziehbild, es ist mehr wie in Musik gegossenes ADHS. Es ist der Sound einer Band, die verstanden hat, dass man manchmal alles einreißen muss, um wirklich frei zu sein.

Yeast Machine

Schön-schmutziger Stoner Grunge mit Beats, die in die Beine gehen und Hooks, die im Kopf bleiben. Aus irgendeinem pre-digitalen Jahrzehnt entführt und irgendwo im post-analogen Zeitalter wieder rausgelassen.

Wenn fünf Menschen an einem kreativen Prozess beteiligt sind, dann ziehen und zerren sie an der Kreation, bis aus Altbekanntem am Ende Neues wird. So war das bei Yeast Machine schon immer. Wer Vorbilder der Tübinger Band sucht, wird im 90s Grunge oder 2000er
Stoner Rock fündig - aber nicht glücklich. Die Schablone, in die YM passen, erstellt und verwirft die Band schon bereits seit 4 Jahren.

Yeast Machine spielen sich regelmäßig bei Club-Shows und Festivals in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Seele aus den Leibern und versuchen die Menschen schon mit dem ersten Song auf ihre Seite, auf den Dancefloor und in den Moshpit zu ziehen - mit Vocals, durch die der Geist von Jim Morrison hallt und Gitarren, die von allen Seiten zu erschlagen drohen.